Faschingsgedicht mit Charme

Foto: Karmel Himmelspforten

🎭🎉Ente gut, alles gut – ein kleines Faschingsgedicht mit Charme 🎉😂
von einer Mitschwester gedichtet in Anlehnung an „Die Bürgschaft – von Schiller“:

Zu Dionys dem Tyrannen schlich
Damos den Dolch im Gewande.
Ihn schlugen die Häscher in Bande.
Was willst Du mit dem Dolche sprich,
Kartoffel schälen verstehst Du mich?

Da ruft erleichtert der Hauptmann auf des Palastes Stufen,
He Bürschlein, du kommst uns wie gerufen.
Denn wir suchen dringend einen Küchenjungen,
der letzte ist uns vor Tagen entsprungen.

Geh nur geradewegs zur Küche hinein,
es soll gewiss nicht dein Schaden sein.
Damos gehorchte mit eiligem Schritt
und nahm sein scharfes Messer mit.

Er schälte Kartoffel mit Eifer und Geschick
auf ihm ruhte des Küchenchefs wohlwollender Blick.
sag Jüngling verstehst du dich auf Entenbraten?
denn mir will er meistens nicht wohl geraten.

Gut ich will´s gleich mal probieren
mehr als schiefgehn kann ja nicht passieren.
Die Küchengötter waren Damos wohlgesonnen,
so hat der Entenbraten leckeren Geschmack angenommen.

Der Tyrann aß sein Entenstück und wurde guter Laune
durch den Bankettsaal ging ein bewunderndes Geraune.
Da sprach Dionys wie ein Mann,
wer so köstlich Entenbraten bereiten kann,
den nehm ich mir zum Freunde an.

Er winkte seinen Haushofmeister herbei
Hol mir den Entenkoch, ich bin so frei.
Damos erschien vor des Herrschers Angesicht
doch verlegen wurde er nicht.

Im Bankettsaal rief man Hoch Hoch,
es lebe der famose Entenkoch.
Der Herrscher sprach: wer so köstlich die Ente kochen kann
den nehm ich mir zum Freunde an.
Damos tat freundlich das Haupt neigen
und erwiderte dem König
ja ich glaube ich kann dich gut leiden.
die Friedensgeschichte die nun beginnt füllt Bände
doch mein Gedicht ist schon fast zu ende.
Aber ohne Belehrung kann es nicht sein,
drum flecht ich noch schell ´ne Moral hinein.

Ja die Moral von der Geschicht:
ist: verschmähe das Kartoffelschälen nicht!!!

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