Karmelitinnenkloster Himmelspforten

Ein General der römischen Armee berichtet in einem Brief, wie er zum Glauben fand –

Der Legat Marius Vinicius Severus grüßt den edlen Lucius Perennius Sulla

Möge das wahre Licht auch deinen Weg erleuchten!

Mein lieber Neffe!

Bevor ich deine vielen Fragen beantworte, möchte ich mich bedanken, dass du dich für mich, einen gefangenen Staatsverbrecher, so sehr eingesetzt hast. Damit hast du einen Beweis erbracht für deinen untadeligen Charakter in einer Zeit, in welcher man seine Geschwister für ein wenig Aufstieg auf der Karriereleiter verkauft, wie man so sagt.

Nun zu deinen Fragen:
Es geht mir gut, ich befinde mich nun, nach drei Monaten in einem unterirdischen Verließ, in einem ebenerdigen Gefängnis und genieße Luft und Licht. Ich werde ordentlich behandelt, du hast also keinen Grund dich um mich zu sorgen.
Das Urteil wurde bereits letzte Woche gefällt: Enthauptung wegen staatszersetzender Gottlosigkeit. Ich erwarte die Vollstreckung jeden Tag. Der Richter tat mir fast leid, er war mir wohl gesonnen, da einer seiner Söhne für ein Jahr zu meinem Stab gehörte. Aber auf Grund meiner eindeutigen Aussagen konnte er nichts für mich tun. Eigentlich fast etwas erheiternd: mein Leben lang war ich religiös desinteressiert und streute halt den Weihrauch nach Vorschrift. Jetzt, da ich zum Glauben an den lebendigen Gott gekommen bin, nennt man mich gottlos.....

Du hast danach gefragt wie es zu jener unerwarteten Wende in meinem Leben gekommen ist. Ich will versuchen es zu erzählen, ich fürchte es wird ziemlich lang.

Begonnen hat alles wohl vor ungefähr fünf Jahren. Der kommandierende Legat für die transalpinen Legionen nahm seinen altersbedingten Abschied. So wurde also dieser begehrte Posten frei.
Ich stand damals in meinem fünfundvierzigsten Lebensjahr, hatte bis dahin fast alle meine Schlachten gewonnen und erfreute mich auch bei meiner Legion großer Beliebtheit. Es war daher wahrscheinlich, dass der Oberbefehl mir zufallen würde. Das Ziel meiner Träume. Mit der neuen Machtfülle für eine sichere Rheingrenze sorgen und irgendwann nach Rom zurückkehren, um einen Triumphzug zu halten (wohl der Traum eines jeden Legaten).
Es kam auch recht bald ein Sonderbevollmächtigter des Kaisers in unser Lager, er wollte aber nicht so recht heraus mit der Sprache. Er hätte den Auftrag sich an der Rheingrenze umzusehen, sagte er. Besonders interessierte er sich für die Gebiete jenseits des Rheins.
Wir unternahmen also mit fünfzig Reitern einen Streifzug durch das germanische Gebiet. Nach zwei Tagen stießen wir auf eine gut getarnte Siedlung. Von unserem Spähposten aus konnten wir beobachten, dass sich nur Frauen und Kinder im Dorf aufhielten. Es bot sich uns ein Bild des Friedens. Die Kinder spielten auf dem Dorfplatz, die Frauen wuschen die Wäsche am Bach. Vermutlich waren die Männer auf Jagd oder auf Ratsversammlung.
Der Sonderbevollmächtigte wurde plötzlich auf ungute Weise lebendig: Sofort angreifen, lautete sein Befehl.
Mich packte das Entsetzen. Wenn man über fünfundzwanzig Jahre im aktiven militärischen Dienst steht, ist man gewiss nicht übersensibel, aber mir wurde plötzlich das wahre Gesicht der römischen Herrschaft bewusst: Rücksichtlose, brutale Gewalt auch gegen Wehrlose ohne irgendeine Begründung.
Meine Motivation für den Militärdienst lautete aber anders: die römische Kulturgemeinschaft vor der Gewalt der Barbaren zu schützen.
Ich wandte mich an den Sonderbevollmächtigen: "Nein, ich bin römischer Offizier und kein barbarischer Schlächter. Wir kehren sofort in unser Lager zurück."
"Ich werde davon Meldung machen. Sie werden sich verantworten müssen."
"Tun Sie, was sie nicht lassen können."
Ich stieg auf mein Pferd, und gemeinsam mit meiner berittenen Abteilung kehrte ich ins Lager zurück. Der kaiserliche Beauftragte folgte uns.
Woher ich die Entschlossenheit und die Kraft erhalten habe diese Entscheidung zu treffen, weiß ich bis heute nicht. Ich war mir voll bewusst, dass damit nicht nur meine Beförderung flöten ging, sondern auch mein Verbleiben beim Militär überhaupt unmöglich wurde. Befehlsverweigerung oder feige Schwachheit wie immer man es nennen mochte, jedenfalls war das nicht mit einem kommandierenden Legaten zu vereinbaren. Sofort ließ ich meinen Stellvertreter rufen, einen anständigen Offizier, dem ich voll vertraute. Nachdem ich ihm kurz die Sachlage dargelegt hatte, erklärte ich ihm, dass ich mit sofortiger Wirkung meine Befehlsgewalt abgebe aus „gesundheitlichen Gründen“ (Gewissensgründe hätte niemand begriffen) und ernannte ihn zum Übergangskommandeur. Der kaiserliche Beauftragte war mit seinem Gefolge bereits abgereist.
Da ich Aufstände unter den Soldaten fürchtete, die gerne unter meinem siegreichen Kommando gestanden hatten - sie nannten mich Vinicius invictus (der unbesiegte Vinicius) - beschloss ich, sofort das Lager zu verlassen. Das Letzte, was ich nun brauchen konnte, war, dass ich von meiner Legion zum Cäsar ausgerufen wurde.
Ich bestieg ein gutes Pferd und verließ unerkannt, als Zivilist, meine Legionäre. Es fiel mir sehr schwer. Mein bisheriges Leben, das ich bisher doch gemocht hatte, endete an diesem Tag ganz abrupt, und ich hatte keinen Schimmer wie mein zukünftiges Leben aussehen sollte.
Fürs erste tat es mir gut, einfach zu reiten ohne Unterbrechung. Ich war innerlich aufgewühlt. Meine Gedanken jagten einander: Hatte ich vernünftig gehandelt? Habe ich mich meiner Verantwortung entzogen? War ich davongelaufen? Hätte ich das Dorf nieder brennen sollen, um später als Oberbefehlshaber schlimmeres verhindern zu können? Hätte ich nicht besser meinen Legatenposten behalten sollen, damit wenigstens ein paar hohe Offiziere Grausamkeiten verabscheuen und verhindern?? Und was soll jetzt aus meinem Leben werden??
Ich ertrank gerade zu in meinen Fragen. Spät abends kam ich an ein Gehöft und bat um Übernachtungsmöglichkeit im Stall. Sobald ich im Stroh lag, schlief ich ein. Am nächsten Morgen war mir wohler. Ich wusste genau, ohne ein Ideal konnte ich nicht Offizier bleiben und dieses Ideal war zerbrochen. Dem erbarmungslosen Raubtier Rom wollte ich nicht länger dienen. Was nützt eine hochstehende Kultur, wenn sie dennoch Grausamkeit nicht verabscheut?
Ich würde als nächstes meinen Bruder Flavius in der Provinz Asia besuchen. Dort war er einer der obersten Beamten des Proconsuls. Er würde mir irgendwie weiterhelfen können. Nachdem ich diesen Beschluss gefasst hatte, war mir recht fidel zumute, schließlich hatte ich wieder ein Ziel vor Augen.

Zuerst zog ich mich auf meine Güter nördlich von Rom zurück und kündigte Flavius meinen Besuch an. Dann schiffte ich mich nach Ephesus ein, wo sich der Amtssitz meines Bruders befand.
Nach ermüdender Seereise dort angekommen, erwartete mich eine Enttäuschung. Mein Bruder war nicht zu Hause. Der Major Domus berichtete mir händeringend, dass sein Herr wegen eines dringenden Streitfalles als Richter angefordert worden war und pflichtbewusst wie er war, hat er sich auf den Weg gemacht, allerdings nicht ohne viele Anweisungen für den Fall meiner Ankunft.
Seltsam diese kleine Enttäuschung brachte mich ziemlich aus der Fassung. Zu sehr hatte ich mich danach gesehnt mit meinem Bruder zu sprechen. Doch der Major Domus zeigte sich als Herr der Lage und schlug mir einen Ausritt auf einem der edlen Pferde seines Herrn vor.
Der Vorschlag fand mein Gefallen und eine halbe Stunde später saß ich im Sattel. Einen Begleiter hatte ich abgelehnt. Nachdem ich aus der Stadt heraus war, ritt ich schnelles Tempo, ich war unruhig und verärgert. Gegen Spätnachmittag hatte ich mich endlich wieder gefangen. Ich wollte eben den Rückweg antreten, da beobachtete ich, wie ein schweres Gewitter heraufzog. Es brach Minuten später los. Als einige Blitze in der Nähe einschlugen scheute das Pferd und stieg, es war nicht mehr zu halten. Ich beeilte mich aus dem Sattel zu kommen und nahm das Pferd am Zügel. Innerhalb von Minuten war ich triefnass. Zuerst mal von der Hochebene runter kommen, dachte ich mir und marschierte querfeldein. Es war ziemlich dunkel und das Gelände war unübersichtlich und schwierig. Die wolkenverhangene Dunkelheit und der ständig wechselnde orkanartige Wind nahmen mir die Orientierung. Es wurde außerdem ungemütlich kalt. Daher beschloss ich, einen Unterschlupf zu suchen.
Kurz darauf erspähte ich in nicht allzu großer Entfernung ein Licht und entdeckte beim Näherkommen ein paar ärmliche Häuser. Vermutlich Hirten oder irgendwelche Olivenbauern. Aber welch ein Glück für mich. Ich klopfte am nächstbesten Haus. Es öffnete mir ein Mann in mittleren Jahren. Ich bat um Unterkunft im Stall, da ich vom Gewitter überrascht worden sei. Er hieß mich einen Augenblick warten, sprach einige Worte zu einer am Herd stehenden Frau und kam mit zwei Bündeln wieder. Wir gingen zum Stall. Er reichte mir ein großes Tuch, womit ich das Pferd abreiben konnte und das zweite Bündel war ein Tuch und eine trockene Tunika für mich. Ich staunte über die Aufmerksamkeit. Nachdem er mein Pferd gut versorgt hatte, lud er mich zum Abendessen ein. Das war nun ganz nach meinem Geschmack, denn ich hatte Hunger wie ein Bär, war ich doch fast den ganzen Tag geritten wie ein Wilder. Wir betraten das Haus.
"Ich heiße übrigens Johannes", stellte er sich vor, dann wies er respektvoll auf die Frau am Herd und fügte an: "Sie heißt Mirjam."
Ich grüßte höflich. Sie wies mir einen Platz am Tisch zu und setzte mir einen dampfenden Teller Eintopf vor, dazu ein Fladenbrot. Es schmeckte köstlich, ich fühlte mich behaglich wie schon lange nicht mehr. Das kam nicht nur vom guten Essen, irgendwie herrschte in diesem Haus eine eigentümliche Atmosphäre, in welcher man sich einfach wohl fühlte.

Als ich der Frau für das Abendessen dankte, blickte ich ihr zum ersten Mal ins Gesicht. Ich erschrak: Es war das schönste Gesicht, welches ich jemals gesehen habe.

Nun muss ich etwas ausführlicher werden: In Rom hatte ich an manchem großen Gelage teilgenommen, auch im kaiserlichen Palast, und habe die meisten der gefeierten Schönheiten Roms aus der Nähe „begutachten“ können. Aber deren kunstvoll gepflegtes und raffiniert hergerichtetes Aussehen ist anderer Art, es ist sehr irdische Schönheit, die meist zu sehr irdischen Wünschen führt oder von den betreffenden Frauen in berechnender Weise zur Stillung ihrer Eitelkeit oder ihrer Machtgelüste eingesetzt wird. Ich tadle diese Frauen keineswegs, jeder kämpft mit den Waffen die ihm zur Verfügung stehen. Ferner liegt ja die Schuld zu einem guten Teil bei uns Männern, die Frauen hauptsächlich nach der Kategorie begehrenswert oder nicht beurteilen. Aber ich schweife ab...

Das Gesicht dieser Frau war anders. Gewiss, es war auch nach üblichen Maßstäben anmutig, aber das berückende war, dass man den Eindruck hatte, es scheine etwas Jenseitiges hindurch. So wie die Sonne durch eine Glasscheibe strahlt. Eine Klarheit strahlte daraus, die geradezu atemberaubend war.
Es wurde mir bewusst, dass ich die Frau anstarrte. Ich schlug die Augen nieder und war ein wenig verlegen. Dennoch wünschte ich in diesem Augenblick einfach, immer in der Gegenwart dieser Frau bleiben zu dürfen. Es war, als ob ich ein endgültiges Zuhause gefunden hätte.

Johannes brachte zwei Schaffelle und eine bunte Decke für mein Nachtlager. Er half mir, die Bänke zusammenschieben und wünschte mir erholsamen Schlaf.
Mirjam nickte mir freundlich zu und zog sich zurück.
Ich schlief wie ein Stein. Als ich erwachte, saß Johannes schon schmunzelnd am Tisch und meinte: "Ich dachte Römer seien alle Frühaufsteher!"
"Nun ja, Frühaufsteher ist eine Frage der Definition. Frühaufsteher und Nachtwandler sind zwei Paar Stiefel."
"Dann gehört Mirjam auch zu den Nachtwandlern. Sie ist bereits seit einer Stunde auf und besucht gerade eine Kranke. Sie hat aber vorher noch ein Frühstück für dich gerichtet."
Ich ließ es mir schmecken. Johannes bot mir an, mich nach Ephesus zu begleiten, da er sowieso dort etwas zu tun habe. Ich nahm freudig an.
"Darf ich mich noch von Mirjam verabschieden?" fragte ich.
"Sie wird erst gegen Abend zurückkommen. Nach dem Krankenbesuch geht sie auf die Anhöhe und betet dort."
"Schade, bitte bestellt meinen aufrichtigen Dank für ihre freundliche Gastfreundschaft."
Johannes versicherte mir, es auszurichten.
Bevor ich das Haus verließ, legte ich meine mit Goldstücken gefüllte Geldbörse auf den Tisch.
"Sie wird sicher Leute wissen, die es brauchen können."
Johannes nickte. Wir brachen auf.
Als wir eine Weile schweigend nebeneinander geritten waren, fragte ich unvermittelt: "Wer ist sie?"
"Die Mutter des Messias."
"Messias??"
"Der verheißene König aus dem Geschlecht Davids, der allen Menschen Heil bringt."
"Bitte sage mir mehr darüber", bat ich inständig.
Er erzählte mir in groben Zügen die Geschichte Israels und dann vom Auftreten des Messias Jesus von Nazareth, seinen Worten und Taten, seinem Tod am Kreuz und besonders ausführlich über die Erscheinungen des Auferstandenen.
Darüber waren wir in Ephesus angelangt. Ich hätte ihn sehr gerne einige Tage bei mir behalten, um genaueres über diese Lehre zu hören, aber es war mir klar, er muss zu Mirjam zurück. Ferner war ich schon überzeugt, dass ich mich dieser Lehre anschließen wollte, ich hatte ja etwas von jener äußersten Schönheit geschaut, die nur die Berührung mit der Wahrheit hervorbringen kann.
Johannes nannte mir den Namen eines Presbyters in Ephesus, der mich weiter in die christliche Lehre einführen könnte. Und so lernte ich Jesus Christus kennen und lieben. Er ist das wahre Licht, dessen Abglanz ich auf Mirjams Gesicht gesehen hatte. Um seinem geheimnisvollen Leib voll eingegliedert zu werden empfing ich nach angemessener Vorbereitung die Taufe.

Mein feinsinniger Bruder war nicht wenig erstaunt über meinen Wandel, war ich doch immer religiös uninteressiert gewesen und noch dazu ein etwas engstirniger Kommiskopf. Aber er ist inzwischen auch Katechumene, es dauert halt etwas länger bei ihm, da er die Schönheit der Wahrheit nicht so anschaulich gesehen hat wie ich, aber das ist ganz in Ordnung.

Ich blieb drei Jahre in Ephesus und arbeitete in der Gemeinde mit, besonders in der Armenfürsorge und im letzten Jahr auch in der Katechese. Dann sandten mich die Ältesten nach Rom, um die dort ansässige Gemeinde zu unterstützen. Hier wirkte ich fast zwei Jahre besonders unter den kleinen Leuten, es gelang mir aber auch einige Patrizier zum Glauben zu führen. Das hatte schließlich meine Verhaftung zur Folge. Zu den von mir Bekehrten gehörte nämlich auch die Frau des Tigellinus, jenes kaiserlichen Sonderbevollmächtigten, der mir damals in Germanien diesen irrsinnigen Befehl gegeben hatte. Dieser rächte sich mit einer Anzeige, in welcher er behauptete, ich verbreite staatszersetzende Lehren. Darauf wurde ich verhaftet, und es wurde mir der Prozess gemacht, und den Rest weiß du ja schon. 

Ob ich meine Wandlung bereue, da sie mir doch ein böses Schicksal gebracht hat, fragst du in deinem Brief.
Nein, es gibt nichts zu bereuen. Kann man bereuen, dass man die Wahrheit ergriffen hat oder jenen letzten Sinn gefunden hat, der alles zusammen hält und Hoffnung für alle bietet? Was habe ich schon verloren? Ein mit Macht und Ruhm gefülltes und dennoch fades Dasein, das mich nie ausfüllte. Mein irdisches Leben endet bald, ja das ist richtig, aber es beginnt dann erst die Fülle des Lebens. Ich glaube fest daran, dass ich die alles überstrahlende Schönheit, die mir auf Mirjams Gesicht entgegen leuchtete, unverhüllt schauen darf.
Ich gestehe, dass mich diese Glaubenszuversicht nicht immer so strahlend erfüllt. Manches mal nachts befällt mich Angst, geradezu unbändige Angst, aber dann ahne ich, dass Mirjam auch für mich betet und erinnere mich an jenen unerhörten Augenblick damals in Ephesus als ich ihr Angesicht sah und werde wieder ruhig. Mache dir also keine Sorgen um mich, ich bin unverdientermaßen voller Hoffnung, an der Herrlichkeit Gottes Anteil zu erhalten. Was gibt es Schöneres?

Ich hoffe, dass auch du Jesus Christus erkennen wirst, in welchem die Wahrheit, die Schönheit und das Leben offenbar wurden.

Vale, leb wohl
Dein Onkel Vinicius in spe invictus
(Vinicius, der in der Hoffnung Unbesiegte)

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