Karmelitinnenkloster Himmelspforten

Am 17. September 2010 durften wir das 40jährige Profeßjubiläum unserer Priorin Sr. Petra feiern. Der Wunsch der Jubilarin war es, die Festmesse im oberen Schwesternchor in der Kirche zu feiern. Dort steht der neugotische Karmelaltar mit Szenen aus dem Leben der hl. Teresa von Avila. An diesem Altar hat am 21. April 1924 – als der Altar noch unten in der Kirche stand – der bald selige Pfr. Georg Häfner seine Primiz gefeiert. Auch die hl. Edith Stein betete 1933 vor diesem Altar, wie unsere alten Mitschwestern zu berichten wissen.

Pfr. Seufert, der das Amt als Stellvertreter für alle priesterlichen Freunde des Hauses zelebrieren sollte, hat unseren hochwürdigsten Herrn Bischof Dr. Friedhelm Hofmann eingeladen, dem Konventamt vorzustehen. Wir freuen uns, daß damit die Verbindung mit der Ortskirche wieder einmal sichtbar wurde. Wir danken dem hochwürdigen Herrn Bischof für sein Kommen. Für Sr. Petra bedeutete das ein Geschenk des Himmels. In seiner Predigt ging der Bischof auf unseren Dienst für die Gesamtkirche und das Bistum ein und dankte für unser stellvertretendes Gebet, speziell auch für die Gebetsbegleitung der Kurse des Exerzitienhauses.

Mit unserem Bischof konzelebrierten für alle unsere priesterlichen Freunde – denn derer sind viele: unser Hausgeistlicher StD Lorenz Heilmann, stv. Hausgeistlicher Ulrich Nölle, Pfr. Robert Seufert, Prälat Walter Hohmann, Domvikar Paul Weismantel und OStR Achim Wenzel. Unser langjähriger Ministrant Gerd Tratt hatte sich extra frei genommen.

Vierzig Jahre ist eine lange Zeit, in der Sr. Petra ihr Leben für Kirche und Welt eingesetzt hat. Auch zum Wohl des Konventes hat sie sich nie geschont: Seit mehr als 20 Jahren führt sie als Novizenmeisterin die jungen Schwestern in unsere Lebensweise ein – das ist inzwischen die Hälfte des Konventes. Im Januar 2006 wählten wir Schwestern sie zum ersten Mal zur Priorin. Seitdem ist sie noch mehr als zuvor mit den Geschicken unserer Gemeinschaft verbunden.

Ein floristischer Dankesgruß der Gemeinschaft an die Jubilarin war ein großer Strauß mit vierzig roten Rosen, den ihr Sr. Maria, ihre Stellvertreterin, verbunden mit unseren Gebeten und Glückwünschen überreichte.

Den liturgisch krönenden Abschluß des Tages bildete eine Vesper im byzantinischen Ritus, der Archimandrit P. Gregor OSA vorstand und die gesungen wurde vom Chor der „Catholica unio“. Für uns und besonders für Sr. Petra, die diese Gesänge sehr liebt, war es ein besonderes Geschenk, daß es sich traf, daß diese Vesper ausgerechnet an ihrem Fest in unserer Kirche stattfand. P. Gregor und der Chor sangen zum Schluß noch ein Segenslied für Sr. Petra.

 

Von Herzen wünschen wir ihr:

„AD MULTOS ANNOS!“ „AUF VIELE JAHRE!“

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